Anna Lambraki, "Archaeology", Athens, June 1994.
Die Rezension erschien in der griechischen Zeitschrift ARCHAIOLOGIA, Athen, im Juni 1994.
"An exceptional work in its kind. Carlos Parada has given us an unique research tool and filled the void that had been noticeable until today."
Genealogical Guide to Greek Mythology
Carlos Parada
Ein einzigartiges Werk seiner Art. Helden, Götter und Halbgötter sind in der griechischen Mythologie vermischt wie in einem riesigen Knäuel, aber dank der Arbeit des Verfassers und der Anwendung der Computertechnik herrscht nun Ordnung bei ihnen.
Der Leser findet in diesem Buch Angaben über die genealogische Abstammung der mythischen Gestalten (in alphabetischer Ordnung) gemäß den unterschiedlichen Versionen, die in der Antike vorkamen.
Bei dieser Forschung wurden die ursprünglichen Quellen verwendet.
18 Tabellen und 2 Karten erleichtern die Anwendung, die Kodifizierung faßt die mannigfaltigen Informationen übersichtlich zusammen und macht den Gebrauch dieses Bandes bequemer.
Carlos Parada hat uns ein einzigartiges Forschungswerkzeug geboten und hat damit die Lücke ausgefüllt, die bis zum heutigen Tag bestanden hat.
Dieser Band ist Bestandteil der Reihe Studies in Mediterranean Archaeology, die Prof. Paul Aström von der Universität Lund gegründet hat.
(Übersetzt aus dem Schwedischen von Marion Hantke.)
Sion M. Honea, "Phoenix", Classical Association of Canada, summer 1995.
"An invaluable aid in achieving a broader view of interrelationships. The volume shows several deft touches of an experienced mythologist providing useful information."
GENEALOGICAL GUIDE TO GREEK MYTHOLOGY. By CARLOS PARADA. Jonsered: Paul Astroms. 1993. Pp. xiv, 225.
EARLY GREEK MYTH: A GUIDE TO LITERARY AND ARTISTIC SOURCES. By TIMOTHY GANTZ. Baltimore and London: Johns Hopkins. 1993. Pp. xxi, 909.
IT IS A HAPPY COINCIDENCE when two competent books that complement each other so well appear so nearly simultaneously. The books of Parada and Gantz are such an occasion.
Anyone who works regularly with Greek mythology will have compiled a scattering of sources on genealogical matters. Carlos Parada provides a very welcome reference tool to supplant such a desultory method. His Genealogical Guide includes both an index, with thorough citations for each entry, and genealogical tables, an invaluable aid in achieving a broader view of interrelationships. The sources indexed include both Greek and Latin authors, the preponderance being Greek. All the usual and several less usual sources are included, and a text edition is cited for each, the ubiquitous Loeb texts predominating. A deft touch is the inclusion of a chronological table of authors. In fact, the volume shows several such "touches" of an experienced mythologist providing useful ancillary information.
The index itself appears somewhat forbidding and obscure at first sight, replete with cryptic abbreviations and symbols. A short time spent in a thorough reading of the brief guide along with a little practice soon ameliorates the initial impression. The seemingly cryptic quality of the entries is an inevitable result of providing so much information in so little space, and the result far outweighs the disadvantage. By means of this code, the author provides a wide variety of information in an exceedingly compact and direct form, to do with, for example, birth, parents, mates, children, and death, with cross references to other entries, in addition to citations. Persons with the same name receive distinct entries, further clarified by Arabic numeral.
From the genealogical index the author lias extracted several compilations of sublists. Those such as "Divinities," "Places and Peoples," and "Greek and Latin Correspondences," are conventional categories. Others such as "Personifications," "Constellations and Stars," and "Objects" are less so, yet prove to be equally useful.
The genealogical tables are, once again, visually forbidding. They bear the clear indications of computer generation and give more the appearance of electrical diagrams or organizational flow-charts. Several are quite cramped and, despite the author's explanatory ideograms and directional arrows, present an impediment to immediate access. Yet it is difficult to see how the author could well have avoided this density in the charts, given the need to present so large an amount of information on the surface of a single or double page. In subject, most of the tables are organized on geographical principles, although there are other standard headings such as "Achaean Leaders," "Myths of Creation," and "Heraclides." Overall, it is a great benefit to the scholar to have these various tables all brought together into one volume.
Where Parada provides the framework of study, Timothy Gantz fleshes it out in Early Greek Myth [...]
Weste Westeson, Library Service (Bibliotekstjänst), Sweden, June 1994.
Diese Rezension erschien im Juni 1994, vom schwedischen Bibliothekenverband, verantwortlich für den Einkauf der Bücher für alle öffentlichen Büchereien, und wurde verfaßt von Weste Westeson.
"The most notable book about Greek mythology which I have ever seen. A real masterpiece in its kind which will live long."
CARLOS PARADA Genealogical Guide to Greek Mythology erschienen im Paul-Aström- Veriag, in der Reihe "Studies in Mediterranean Archaeology".
Großformat (Höhe 30,5 cm)
Dies ist das ungewöhnlichste Buch über griechische Mythologie, dem ich je begegnet bin. Der Hauptteil besteht aus einem alphabetischen Verzeichnis der Gestalten der griechischen Mythologie (annähernd 6.400!) mit kurzer Beschreibung, Angaben über Abstammung, Eltern, Gemahl/Gemahlin, Kinder, Todesursache sowie Literaturquellenangaben. Das Verzeichnis erhebt Anspruch auf Vollständigkeit! Hier finden sich ebenfalls Tabellen über die Argonauten, die Zentauren, Nymphen, Zeus' sämtliche Nachkommen und eine Vielzahl anderer Gruppen. Der nächstgrößte Abschnitt behandelt etwa 1.200 historische Stätten und Volksstämme. Faszinierend sind femer Karten über Achaier und Trojaner sowie die ''Rückzüge" nach dem trojanischen Krieg, ebenso eine Reihe abschließender, ausführlich gestalteter Tafeln im Großformat über die Herrscher der Achaier, Königshäuser mit ihren Abstammungslinien und nicht zuletzt eine großartige Zeittafel, die die Zeitalter in ihrer Zusammenschau präsentiert (mit Angabe der Jahreszahlen), beginnend mit dem Chaos über Gaia bis hin zu dem historischen Tarquinius Superbus.
Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk seiner Art, das noch sehr lange Bestand haben wird. Daß es in englischer Sprache erschienen ist, wird niemanden, der an klassischer Literatur und den alten Mythen interessiert ist, davon abhalten können, sich hinein zu vertiefen, zu ernsthaftem Faktenstudium und lustvollen Entdeckungsreisen.
(Übersetzt aus dem Schwedischen von Marion Hantke.)
Johan Flenberg, "Medusa" No. 1-1994, Publication for Classic Antiquity, Sweden.
Die Rezension erschien in der schwedischen Zeitschrift MEDUSA, einer Zeitschrift über die Antike, 15. Jahrgang, Nr. l, 1994, und wurde verfaßt von Johan Flemberg.
"There are legions of books about Greek mythology, but this one is of an unusual kind. The completeness is impressing; even Roman mythology and early history are included."
CARLOS PARADA Genealogical Guide to Greek Mythology (SIMA 107), 262 Seiten, erschienen im Paul-Aström- Verlag, Jonsered, 1993.
Die Zahl der Bücher über griechische Mythologie ist Legio, doch dieses hier ist von außergewöhnlicher Art. Einerseits ist es so gut wie flächendeckend, was die mythologischen Gestalten der Antike anbelangt, und gleichzeitig so angelegt, daß es erstaunlich leicht verständlich ist. Doch handelt es sich ja nicht um etwas, das man in einem Zuge ausliest, sondern um ein Hilfsmittel. Will man z. B. wissen, wie die Zentauren hießen, so findet man hier eine Liste mit ca. 78 Namen. Die fünfzig Danaiden sind ebenso verzeichnet wie die Hunde des Aktaion. Jedem Eintrag folgt eine Quellenangabe, was von großem Nutzen ist.
Der längste Teil (Genealogical Guide) umfaßt 185 Seiten; kleingedruckte Abschnitte und vierspaltige Seiten bieten Platz für vieles. Obwohl in englischer Sprache geschrieben, wird jeder Name ebenfalls in griechisch angegeben. Der Verfasser hat philologische Sachverständige hinzugezogen, und Fehler sind bedeutungslos. Anhand einer Reihe einfacher Symbole werden für jeden einzelnen Abstammung, Partner, Nachkommen und Todesursache angegeben. Die Beschreibungen sind kurz gefaßt, Bilder kommen nicht vor, doch ist die Vollständigkeit beeindruckend, sogar römische Mythologie und Frühgeschichte finden Eingang. Außerdem kommen zahlreiche Gestalten zweimal vor, einmal als Einzeleintrag und zum anderen innerhalb einer bestimmten Gruppe, z. B. die Giganten oder die Trojaner (die allesamt verzeichnet sind). Voneinander abweichende Überlieferungen, die häufig vorkommen, sind ebenfalls angegeben.
Die übrigen Listen umfassen Gottheiten, Verkörperungen, Sternbilder, Gegenstände (z. B. der Bogen des Odysseus), historische Stätten und Völker (sowohl Hades als auch Elysium sind verzeichnet!), sowie Autoren und Werke. Das Ganze schließt ab mit einer Reihe von Tabellen und zwei Karten. Die Tabellen geben in graphischer Form Überblicke über die wichtigsten Geschlechter, einschließlich der Göttergeschlechter. Will man z. B. wissen, wie sich die Argonauten zeitlich zum Trojanischen Krieg verhalten, kann man in der großen Tabelle "Contemporaries" nachsehen, einer chronologischen Aufstellung wichtiger Namen und Ereignisse, vom Chaos bis hin zu Tarquinius Superbus, mit Angabe der Jahreszahlen. Die Tabellen sind recht kompliziert, und es ist schwierig, deren Verwendbarkeit direkt zu beurteilen; jedoch sind alle Namen ebenfalls in der genealogischen Liste verzeichnet. Die eine der beiden Karten zeigt die Herkunft der Achaier und Trojaner sowie ihrer Verbündeten, die andere die Rückzüge der homerischen Helden (nostoi).
In allen wesentlichen Teilen wirkt dieser originelle Reiseführer in die Welt der Mythen zuverlässig und mit Sicherheit sehr brauchbar, z. B. bei der Lektüre griechischer Tragödien. Man findet schnell Aufschluß darüber, welche Bedeutung hinter einem Namen steckt und was die wichtigste Quelle ist. Daß die Epitheta der Gottheiten fehlen, muß akzeptiert werden, da die Genealogie im Vordergrund steht; eine Vollständigkeit in diesem Punkt würde vorausgesetzt haben, daß die Inschriften im Quellenmaterial enthalten sind. Doch hätte man gerne etwas über die Auswahl der Texte gewußt, warum fehlt z. B. Propertius? Zwei kleinere Anmerkungen sind anzubringen: für die Gestalten der römischen Mythologie wird die griechische Namensform nicht angegeben, auch dann nicht, wenn die Quelle griechisch ist, so z. B. für Romus. Das Literaturverzeichnis kann den Eindruck erwecken, daß gewisse fragmentarisch bewahrt gebliebene Werke, wie das Epos Cypria, vollständig erhalten sind.
(Übersetzt aus dem Schwedischen von Marion Hantke)
A reader's review at Amazon
"This book is verily a jewel !" Reviewer from Denmark, May 28, 2002.
This book is a dictionary taking a genealogical approach to Greek Mythology. This means, that it is concerned with how the various Gods, creatures and men are related to each other. This is structured and explained through a large and detailed dictionary along with numerous visual family trees. Each entry in the dictionary contains the name (mostly in both its English and Greek form), a small description, the family ties (parents, men/wife(s), children), as well as stating places in the body of classical literature where the person appears. The book is very valuable both for quick reference and for more lengthy studies of family ties.
It is perhaps not the first book you should buy about Greek Mythology, since it does not hold in length retellings of the Greek myths. It is, however, definitely the book you should buy as soon as you are ready for a both general and detailed overview of the characters and the literature of Greek Mythology.
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